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Martinsfest

St. Martin in der Alt-Schmargendorf-Grundschule

15. Nov. 2018 -  ein Stimmungsbild

Herbst, die Tage werden kürzer, die lange, dunkle Zeit beginnt, ein Sehnen nach Licht liegt in der Luft. Die Vorbereitungen für unser alljährliches Martinsfest setzen ein.

Alles beginnt mit dem Laternenbasteln der 1. Klassen, sodass zum Laternenumzug ein Lichtermeer aus bunten Laternen um die Schule herum leuchtet: Feuerwehrmänner, die sich an den Händen halten und in die tanzenden Flammen schauen, Sonne, Mond und Sterne, die vom bunten Himmel strahlen, Gänse, die sich unter blauem Himmel auf grünen, satten Wiesen tummeln.

Die Laternen sind gebastelt, die Martinsbrötchen stehen zum Verteilen bereit, das Martinsfeuer ist  aufgeschichtet und wartet darauf, entzündet zu werden, der Weg, den wir um die Schule gehen, ist mit bunten Lichtern gesäumt, die Aula geschmückt, Kinder und Eltern füllen den Raum, das Fest beginnt: Zu den Klängen der Posaunen ziehen Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen feierlich in die Aula ein – ein wenig aufgeregt, ob denn alles so gelingen wird, wie sie es lange geprobt haben – und spielen uns Ausschnitte der Martinslegende vor: Martin, Offizier des römischen Kaisers, trifft um das Jahr 334 mitten im Winter vor den Stadttoren von Amiens einen in Lumpen gekleideten Bettler, mit dem er seinen warmen Soldatenmantel teilt, in einem Traum erscheint ihm Jesus, in den halben Mantel des Bettlers gehüllt, Martin gibt sein Soldatenleben auf und sorgt sich als Bischof von Tours um die Armen und Kranken der Stadt.

Während die Schauspieler hinter der Bühne ihre Kostüme wechseln, lädt ein kleiner Chor von Kindern der 4. Klassen Schüler und Eltern zum Mitsingen ein.

Erneut erklingen die Posaunen, das Spiel ist aus, alle ziehen auf den Schulhof und von dort, den bunten Lichtern am Straßenrand folgend, um die Schule. Ein hell loderndes Martinsfeuer erwartet uns nach dem Umzug auf dem Schulhof, Eltern des Fördervereins schenken wärmenden Kinderpunsch aus, Martinsbrötchen werden verteilt, noch lange spielen die Posaunen, Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen und SchülerInnen  kommen miteinander ins Gespräch und mittendrin: Gesichter von ehemaligen SchülerInnen… es sind wohl auch die Feste, die gute Erinnerungen an Schulzeit bewahren.

Feste gelingen, wenn sie von vielen guten Geistern vorbereitet und getragen werden. Deshalb ein herzlicher Dank an alle, die dazu beigetragen haben: an die Eltern der 1. Klassen, die uns beim Basteln der Laternen unterstützt haben, an den Förderverein unserer Schule, der durch eine großzügige Spende und Verköstigung mit warmen Getränken zum Gelingen beitrug, an den Posaunenchor der Lindenkirche, an die SchülerInnen der oberen Klassen, die durch Bastelarbeiten das Fest verschönerten, an die eifrigen Schauspieler, an Frau Sülflow, die das Fest eröffnete und alle Gäste herzlich begrüßte.

Ein besonderer Dank geht an die Hausmeister unserer Schule, Herrn Humbert und Herrn Jekatga, die immer zur Hilfe eilen, und schließlich an die Kolleginnen und Kollegen, die einfach da sind, sehen und hören, wo sie gebraucht werden und ruhig und wissend das Notwendige tun.

Kaecke

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